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Biografie
Martina Koppelstetter wurde in Süddeutschland geboren. Nach ihrer Gesangsausbildung an der Musikhochschule München nahm sie Engagements an verschiedenen Opernhäusern an, widmete sich aber auch gleichermaßen dem Konzert- und Liedbereich.

So arbeitete sie als Oratoriensängerin unter der Leitung von Dirigenten wie Enoch zu Guttenberg, Helmuth Rilling und Armin Jordan und war Gast u.a. beim Rheingau-Musikfestival, den Internationalen Festwochen in Stuttgart oder dem International Festival of Music in Bath/England. Ihr Interesse an zeitgenössischer Musik führte sie wiederholt zu der Biennale für modernes Musiktheater und dem A.DEvantgart-Festival, München, zu Konzerten in der Reihe „musica viva“ des Bayerischen Rundfunks und in der Reihe „das neue werk“ des NDR nach Hamburg.

Die letzten Jahre war Martina Koppelstetter zu Gast u.a. am Stadttheater Klagenfurt, dem Landestheater Tirol in Innsbruck, dem Theater Ulm und dem Staatstheater am Gärtnerplatz, München, dem sie von 2003 bis 2007 als Ensemblemitglied angehörte. Hier war sie in Partien wie Dorabella („Così fan tutte“), Hänsel („Hänsel und Gretel“), Suzuki („Madame Butterfly“), Nancy („Martha“) und Frau Reich („Die lustigen Weiber von Windsor“) zu hören, aber auch als Lilja Brik in „Majakowskis Tod“ von Dieter Schnebel und als Carolina von Kirchstetten in H.W. Henzes „Elegie für junge Liebende“. Im Münchner Cuvilliéstheater gastierte sie in den Rollen „Messagiera“ und „Proserpina“ in Monteverdis „Orfeo“ wie auch als Polinesso in „Ariodante“ von G.F. Händel.

2012 wird sie bei der Biennale für modernes Musiktheater eine für sie geschriebene Nano-Oper von Minas Borboudakis aufführen, und an der Opéra National in Montpellier bei der französischen Erstaufführung von E. Carters „What next“ und der UA von Mathis Nitschkes‘ „Jetzt“ mitwirken.

Zu ihren Einspielungen zählen die „Petite Messe solennelle“ von Gioaccino Rossini, die „h-moll-Messe“ von Bach, „Der kleine blaue Bergsee“ und „Peter Pan“ von Willfried Hiller, außerdem eine Reihe von Liedaufnahmen romantischer und zeitgenössischer Komponisten, die zuletzt um Werke von Jean Sibelius erweitert wurde.

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